Freitag, 20. April 2018

Struktur für die Transportbox

Für ein bisschen mehr Struktur und für den sicheren Transport habe ich mal ein bisschen gebastelt. Rechts ist eine dünne Metallfolie drin.


Dort passt dann das ganze Blood Bowl Team rein und kommt sicher beim Gegner an.


Samstag, 14. April 2018

Bilder vom letzten Spieletag

Der letzte Spieletag ist zwar nun etwas länger her, aber nun gibt es auch die Bilder dazu. Es war mal wieder eine Freude die Figuren zu schupsen. :-)

An Armeen war einiges vertreten. Es gab Echsenmenschen, Chaoszwerge, Bretonen, Krieger des Chaos, Tiermenschen, Oger und das Imperium!

Hier bekämpfen sich die Chaoszwerge gegen die Echsenmenschen!



Und hier treten die Bretonen gegen Tiermenschen an:



Dann kam es noch zum Aufeinandertreffen der Tiermenschen gegen die Echsenemenschen:



Außerdem habe ich noch zwei Bilder von meinem Imperium gegen die Echsenmenschen:



Leider habe ich keine Bilder von allen Schlachten gemacht. Denn es gab noch mehr, aber einen kleinen Eindruck können die Bilder vermitteln.
Freue mich schon auf die nächsten Schlachten!

Montag, 2. April 2018

9th Age: Das Rückspiel Chaoskrieger gegen Tiermenschen

Die Chaoskrieger trafen erneut auf die Tiermenschen. Aber natürlich wollte ich weiter ausprobieren und so flogen die Fornsworn wieder aus der Liste. Dafür wollte ich mal die Barbaren mit Speeren und Riesen ausprobieren. Dazu wurde der Drachenogertrupp vergrößert und als Held war ein Dämonenprinz von der Partie.


Die Armeen standen sich gegenüber und die Tiermenschen stürzten nach vorne. Gleich dazu erschienen zwei Bestien aus dem Wald!


Ich positionierte meine Truppen, wobei die Blutbestie etwas weit lief.


Die Tiermenschen zogen nun wirklich alles auf die linke Seite. Nur die Hunde blockten die Blutbestie.


Nun kam die leider entscheidende Phase, in der das Spiel entschieden wurde. Der Dämonenprinz griff den Minotauruslord an und die Drachenoger versuchten sich am Ghorgor...


Die rechte Seite sah klar für mich aus. Der Angriff auf die Bestie kam zwar nicht zustande, aber die Hunde besiegte die Blutbestie leicht.


Auf der linken Seite lief allerdings alles schief! Die Drachenoger versagten mit ihren Attacken komplett. Und der Dämonenprinz war noch schlechter dran. Er verlor mehrere Lebenspunkte und alle 5 Verwundungen wurden mit dem Regenerationswurf gerettet!


Anstatt die Nahkämpfe zu gewinnen und aus dem Angriffbereich zu stürmen, war ich nun gebunden und ziemlich leichtes Futter für die Tiere. Die Bestigors griffen von der Seite an, sowie der zweite Ghorgor.
Mein Dämonenprinz wollte wenigstens in einer Herausforderung noch den Minolord verhauen, doch schon wieder wurden von 5 Verwundungen 4 gesaved! Dann wurde er auf das Übelste vom Minotauruslord verhauen.
Die Bestigors überrannten natürlich die Drachenoger.


Damit war das Spiel im Prinzip gelaufen. Der Streitwagen probierte sein Glück noch gegen den Ghorgor, doch eine 1 beim Aufpralltrefferwurf zeigte eindeutig, dass hier nichts mehr drin war.


So blieben nur noch die Blutbestie und meine Kerntruppen gegen den Rest der Tiermenschen.


Ich glaube, die Krieger mit Magier bekam er auch noch irgendwie, sowie die Blutbestie, die gegen die vielen Attacken der Minotauren keine Chance hatte.

Insgesamt also ein deutlicher Sieg für die Tiermeschen. Ich denke, ich hätte es auf der linken Seite besser spielen müssen (und auch besser würfeln...). Den Dämonenprinz habe ich das erste Mal gespielt und wusste nicht, wie ich mit ihm umgehen muss. Wahrscheinlich habe ich ihn zu offensiv gespielt.
Die Barbaren mit Riesen finde ich sehr langsam. Dazu mit Riesen sehr teuer. Außerdem ist die Einheit nicht so stark. Wir haben sie später mal gegen einen Ghorgor antreten lassen. Der Riese selber hat nur 5 Attacken, auch wenn er gegen große Ziele Multiple Wunden macht, so muss er mit KG3 erstmal treffen und dann mit Stärke 6 auch verwunden... Ein großer Vorteil beim Riesen ist ja, dass er stärker wird, wenn er Lebenspunkte schon verloren hat... Da er aber im Trupp nicht angekratzt wird und der Gegner für das Kampfergebnis auch eher auf den Trupp also auf den Riesen einschlägt, werden seine Attacken nicht mehr werden.... weiß also nicht, ob ich den nochmals einsetzte...
Mal sehen, was dafür dann beim nächsten Chaosspiel in die Liste rückt. ^^

Sonntag, 25. März 2018

9th Age: Chaoskrieger gegen Tiermenschen

So, dann ein kleiner Bericht zum Spiel gegen die Tiermenschen.

Die Chaoskrieger hatten kurz vorher ordentlich einen auf die Mütze bekommen, aber die Liste wurde nicht geändert. Die Fornsworn bekamen ihre zweite Chance und auch die Blutbestie sollte zeigen, dass der Sieg gegen den Löwenlord kein One Hit Wonder gewesen ist.

Da ich selber vor kurzem erst mit den Tiermenschen gekämpft hatte, freute ich mich schon sehr auf das Spiel. Und ich sah mich gleich einem Minolord, zwei Ghorgor und einem fetten Block mit Bestigors gegenüber.


Auch diesmal wurde eine Mission mit zwei Markern gespielt und auch diesmal stellte sich der Gegner fast komplett auf einer Seite auf. Meine rechte Seite hatte nur zwei generische Einheiten vor sich... kam mir am Anfang so vor, als würde sich das Spiel wie gegen die Hochelfen wiederholen...

Ich zog als erstes vor; doch diesmal wollte meine Blutbestie nicht gleich wieder zum Nahkampf einladen. Sie stolperte also nur langsam vorwärts.


Jetzt konnten sich die Tiermenschen positionieren. Der Ghorgor von der rechten Seite hatte durch die Magiephase von mir zwei Lebenspunkte abgenommen bekommen und bekam Respekt, daher ging es für ihn nach links zu den anderen.
Aus dem mittlerem Wald kamen zwei Bestien zum Vorschein... jetzt war es an mir zu überlegen, wie meine Nahkämpfe geplant werden...


Ich musste etwas überlegen, denn viele Fallen wurden mir gestellt. Der Angriff in die Front der Hund würde mir nach dem Überrennen nur niederschmetternde Gegenangriffe einbringen und die Blutbestie gegen die Minotauren einzusetzen war Selbstmord, weil der Minotauruslord in der Einheit auf ihn wartete.
Aber ich entdeckte eine Möglichkeit, die übersehen wurde. Denn meine Fornsworn waren in Angriffsreichweite von der Flanke der Minotauren! Durch die Grundbewegung von 5, reichte mir eine lächerliche 10. ;-) Und diese 10 fiel dann auch!


Das war klasse, denn von der Flanke aus tötete ich alle drei Minotauren und überrannte den Minotaurenlord! Der General war also Tod! Das war es wert, dass nun die Fornsworn in Angriffsreichweite von so vielen Tiermenschen stand.


Die Angriffe kamen dann auch. Ein Ghorgor von der Seite und die drei Streitwagen in die Front. Doch die Streitwagen wollten nicht so richtig. Keine einzige Wunde durch die Aufpralltreffer kam durch! Im Gegenzug erschlug ich zwei Streitwagen. Nur der Ghorgor von der Seite teilte richtig böse aus. Da es sich um die erste Nahkampfrunde handelte, waren die Fornsworn allerdings standhaft und so hielt ich tapfer die Stellung!
Meinen Hunden am unteren Rand erging es allerdings nicht so gut und sie wurden von der Platte geräumt.


In meiner Runde griff ich mit dem General den Ghorgor an. Dieser war schon angeschlagen, doch ich schaffte es nicht, ihn auszuschalten. Das war dann auch schon das Ende meines Generals, denn der Ghorgor würfelte fast nur 6er! Erst beim Treffen und dann auch 3 oder vier 6en beim Verwunden... Naja, meine Fornsworn waren ja noch dran und diese nahmen dem Ghorgor die letzten Leben ab und schalteten noch den Streitwagen aus.
Die Blutbestie eilte in der Zeit zum Gortrupp, der mir mit Sicherheit das Missionsziel streitig machen wollte.


Die Tiermenschen waren nun schon ordentlich dezimiert. Der Ghorgor traute sich nicht gegen die Fornsworn ran und die Bestigors schritten auf das Missionsziel zu.


Die Chaostrupps setzen wieder alles auf Angriff. Die Blutbestie erreichte die Gors und machte alle im Überrennen nieder.
Und die Fornsworn griffen den Ghorgor an.


Der Ghorgor wehrte sich ordentlich und tötete zwei meiner Krieger, die ihn im Gegenzug allerdings nicht ausschalten konnten, aber sie hielt die Stellung.


Der letzte Fornsworn starb dann noch, aber mein Doomlord konnte den Ghorgor erledigen!
Unten sieht man, wie meine Drachenoger sicher der Hunde annahmen.


Die Schlacht war im Grunde gelaufen. Es lebten noch die Bestigors und ein paar Gors mit Wurfwaffen auf Seiten der Tiermenschen und bei mir war im Grunde noch fast alles am Leben (außer den Fornsworn und der Hunde).


Es ging also nur noch im das Missionsziel und ich probierte nochmals alles. Die Drachenoger stellte ich so, dass die Bestigors sie nicht angreifen konnten. Dann prasselte all meine Magie auf den Gortrupp ein. Aber ich konnte ihn nicht mehr zum Fliehen bringen.


So endete dann auch dieses zweite Spiel am Abend. Doch diesmal glücklicher für mich. Die Mission war ein Unentschieden, aber von den Punkten her stand es in etwa 17:3 für die Krieger des Chaos. Ich denke, der Grundstein zum Sieg war die 10 Zoll Angriffsbewegung in die Flanke der Minotauren. Wenn das nicht geklappt hätte, wäre es deutlich schwieriger geworden.
Ich freue mich aber schon aufs nächste Spiel!

9th Age 2.0: Chaoskrieger gegen Hochelfen

Damit ich es nicht ganz aus den Augen verliere gibt es ein paar Bilder und Berichte zum Spiel gegen die Hochelfen von Heiner.

Ich wollte mal etwas ganz neues probieren und setzte auf eine Einheit Fornsworn mitsamt Doomlord, der auch gleichzeitig mein AST war. Die Nurgle Blightkings wollte ich immer schon mal einsetzen und vielleicht lohnt es sich ja auch mal die irgendwann anzumalen...
Die Barbaren mussten dafür leider die Liste verlassen und so sah meine Armee doch recht klein aus.


Ich positioniert alles so, dass ich auf beide Missionsziele eine Chance hatte. Heiner konnte damit nun taktieren und stellte fast alles auf eine Seite. Meine Blutbestie preschte gleich mit ihren 3W6 Zufallsbewegung viel zu weit vor. Der Rest musste schnell nachziehen, aber so schnell waren nur die Hunde...


Das Geschenk wollte sich der Löwenlord nicht entgehen lassen und griff die Bestie an. Doch diese hielt den Schlägen stand und konnte dem Lord Leben abziehen. Die anderen Elfen stellten sich vor mich und boten mir Nahkämpfe an.


Die Drachenoger hatten zu starken Respekt und blieben stehen, damit die Phönixgarde sich nicht auch noch in meine Flanke neu formieren konnte.
Der Lord allerdings griff gleich die paar Umlenkerreiter an.
Und der Choosenstreitwagen kam der Blutbestie zur Hilfe und sie besiegten gemeinsam den Löwenlord. Leider waren beide nun ziemlich geschwächt...


Der ganze Beschuss prasselte auf den Streitwagen ein und das war für ihn zu viel. Die Blutbestie allerdings blieb noch am Leben.
Unten sieht man, wie die Phönixgarde die Drachenoger angreift...


... einen von ihnen besiegt und aufreibt... aber nicht einholt.


In meiner Runde holt sich der Chaoslord die Speerschleudern und die Blutbestie rennt in den Phönix rein. Dieser Phönix wird auch gleich besiegt, allerdings kommt er auf die 3+ wieder und steht nun wieder zum Kampf breit...
Die Drachenoger kann ich sammeln... wie man aber wieder unten am Bildrand sehen kann, setzt die Garde nach und besiegt in der Runde der Hochelfen den Trupp.


Nun war es an mir zu überlegen, was zu tun ist... Entweder ich sichere das rechte Missionsziel und ziehe alles weg, um auch meine Punkte zu sichern, oder ich spiele auf Angriff und schaue was passiert. ;-)
Mit Sicherheit mache ich hier den größten Fehler im Spiel, weil ich voll auf Angriff gehe. Ich will einfach wissen, was diese Fornsworn können!


Mit der Blutbestie gehe ich in die Garde rein und die Fornsworn gehen nach vorne um sich angreifen zu lassen.


Die Blutbestie hält tatsächlich auch eine Nahkampfrunde aus... aber nur eine. Der Doomlord erschlägt den Phönix entgültig und der Rest der Einheit haut einige Speerträger raus... der Trupp muss allerdings einige Verwundungen hinnehmen. Ein 3+ Rüster im Nahkampf wird durch die Speere auch nur noch zu einem 4+ und den muss man auch erstmal schaffen...


Die Fornsworn dezimieren die Speerträger weiter, können sie aber nicht in die Flucht schlagen und werden im nächsten Zug von den Reitern in der Flanke erwischt...


Dieser Flankenangriff tötet auch die letzten Figuren der Einheit (Oder die wurden auf der Flucht geschlagen...). Es blieb also nur noch der General gegen den Rest der Armee.


Wahrscheinlich hätte ich auch hier abhauen sollen, aber was soll's. ;-) Ich griff erst die Reiter an, die Flucht ansagen und dann die Speerträger, die auch fliehen, dann wollte ich weiter machen... allerdings darf man nur zweimal umlenken. Mist! Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber nur so lernt man... Ich ritt mit dem General an den Bogenschützen vorbei und wir bekamen am Ende noch den Nahkampf der Generäle zu sehen.
Es wurde aber zu einem Desaster... In der Magiephase kam +1 Stärke durch und ich setze alles dran, damit die Flammenden Schwerte nicht auch durchkamen, aber was Heiner da würfelte war schon echt gut und was ich dagegen halten konnte... wirklich furchtbar. Und so waren die Flammenattacken da, die meine Regeneration aufhoben.
Alle vier Attacken des Hochelfen trafen, was 8 Verwundungen bedeuteten und das war auch schon das Ende vom Chaoslord...


So endete dann auch diese Schlacht. Ein Missionsziel hielten meine Chaoskrieger mit Magier, aber das zweite hatten die Hochelfen. Nach Siegespunkten lagen die Hochelfen deutlich vorne. Wahrscheinlich ein 16:4 oder 17:3.
Es war trotz der Niederlage ein cooles Spiel. Einiges lief schief und teilweise hätte ich für einen Sieg klüger spielen müssen. Bei den Fornsworn bin ich mir noch unsicher. Ich habe sie mit Zweihandwaffen und Schilden gespielt. Dadurch waren sie mit einem 2+ Rüster gegen Beschuss recht gut geschützt, aber im Nahkampf recht langsam, weil sie immer zuletzt zuschlagen... dafür hauen sie dann aber auch richtig zu!
Mittelweile haben sich aber auch die Regeln der Chaoten geändert und da muss ich wohl schon wieder umdenken...

In einer weiteren Schlacht ging es am gleichen Abend noch gegen Tiermenschen. Dazu ein paar Worte und Bilder gibt es demnächst auch noch. :-)

Sonntag, 11. März 2018

Saga 2.0

Die neue Saga Edition ist noch nicht so lange draußen, aber das Zeitalter der Wikinger Buch gibt es erst seit ca einer Woche und das wollten wir nun mal testen.

Mein Bruder schnappte sich seine Wikinger mit dem neuen Battleboard und ich suchte mir die Umayyaden aus. Die Umayyaden werden ganz hinten im Buch erwähnt und dort heißt es, dass sie das Battleboard der Mauren aus dem Zeitalter der Kreuzfahrer nehmen. Also genau das Battleboard, das ich schon vorher kannte. Wir wollten mal schauen, ob das noch kompatibel ist.
Wir spielten 4 Punkte. Ich setzte einmal die Bauern ein, wobei ich mich hier freue, dass diese nun einen Saga Würfel generieren. Außerdem kann ich nach dem Plan der Umayyaden nun auch Veteranen zu Fuß einsetzen, was mir bei den alten Maurenregeln echt gefehlt hat.




Das es uns nur darum ging, Spaß zu haben und die neuen Regel kennen zu lernen, haben wir kein echtes Szenario gewählt und es ging gleich los.
Ich will diesmal keinen großen Spielbericht schreiben, aber die Änderungen zur neuen Edition haben viel mehr Taktik als ich erst dachte. Als Spieler, der anfängt, war ich erst überrascht, dass ich nur drei Würfel bekomme, aber die neue Bewegungsregel lässt einem gratis Bewegungen zu, wenn man außerhalb vom 12 Zoll vom Gegner ist. Dadurch hat das Spiel eine ganz andere Dynamik. Des Weiteren sind die Ermüdungen noch wichtiger geworden, da man nur drei davon sammeln kann, bevor man erschöpft ist und auch mehrfach welche einsetzen kann, um z.B. schwerer getroffen zu werden.
Auch einen Schildwall zu bauen ist sehr sinnvoll und einfach zu händeln.
Das der Kriegsherr nun nicht mehr zusammen mit einem Trupp angreifen kann, empfanden wir beide nicht mehr als schlimm. Dadurch wurde es von der Bewegung her sogar einfacher.



Außerdem ist es im Nahkampf nun interessant, dass man seine Fähigkeiten im Wechsel ausspielt. Dadurch kann man taktieren, ob und wie der Gegner die Ermüdungen und Fähigkeiten einsetzt.

Insgesamt waren wir beide vom Spiel angetan und positiv überrascht.

Lustria Raiders

Bald wird das ganze Team bemalt sein. Erstmal sind es 2 Sauruskrieger die Farbe abbekommen haben. Aber ein paar Minis fehlen noch.

Montag, 5. Februar 2018

9th Age 2.0: Tiermenschen gegen Hochelfen

Der erste Kampf meiner Tiermenschen nach den 2.0 Beta Regeln von 9th Age stand an und es ging gegen die Hochelfen von Heiner. 
Ich wollte unbedingt meine zwei Todesbullen gemeinsam im Einsatz sehen und so rechnete ich wild umher und stellte fest, dass kaum noch punkte für andere coole Dinge da war. Also lies ich Magier und Zygor zu Hause. Nur ein Totemträger sollte in den Magiephasen für etwas Druck sorgen.

Den Rest seht ihr auf dem Bild. Bei mir waren noch Minotauren dabei, ein großer Trupp Gor, normale Streitwagen, ein Reißkeilerstreitwagen, ein normaler Reißkeiler und im Hinterhalt hatte ich eine Bestie und ein paar Gor mit Wurfwaffen.
Heiner hatte viel Beschuss dabei. Drei Speerschleudern, eine Menge Bogenschützen, ein paar Reiter, Speerträger, einen Adler und weiße Löwen! Angst hatte ich vor dem Feuerphönix, den zwei Magiern und dem Held mit magischem Speer. 

Ich durfte anfangen mit Aufstellen und stellte gleich alles hin. So konnte ich anfangen und musste nicht gleich eine Magie und Schussphase aushalten. Leider konnten sich die Hochelfen dann genau auf meine Aufstellung einstellen und entschieden sich alles in eine Ecke zu stellen.

Die Mission bestand darin, am Ende der Schlacht die Mitte des Spielfeldes mit einer punktenden Einheit zu halten.


 Das Schlacht begann also und die Tiermenschen rasten nach vorne. Die Bestie erschien im Wald und stellte sich gleich vor die Silberhelme, um sie zu Blocken, aber auch der Phönix stand dort sehr gefährlich.
Die Magiephase mit den Totems war ziemlich sinnlos, weil die gebundenen Zauberspräche fast alle weggebannt wurden. Einmal kam +1 Rüstung für die Minos durch, aber die wurden eh nicht beschossen...


Jetzt legten die Hochelfen los. Der Phönix alleine krachte in die Bestie rein. Die weißen Löwen kommen der Flanke meines Ghorgors sehr nahe und der Adler stellt sich einfach vor ihn. Der Rest wird etwas umgestellt.
In der Magiephase zeigen die Hochelfen dann, zu was sie in der Lage sind. Die Flammenden Schwerte banne ich mit all meinen Würfeln, weil ansonsten meine Einheiten einfach weggeschossen worden wären, dann kann ohne Gegenwehr einfach alles weitere gezaubert werden... Tokenzauber, Feuerball auf die Streitwagen, Feuerumkreiszauber, ...
Dazu kommt dann noch der Beschuss. Alles feuert auf die Streitwagen und am Ende steht nur noch ein einziger mit einem Lebenspunkt! 11 Lebenspunkte weg!
In der Nahkampfrunde dann ein Lichtblick, denn die Bestie hält nicht nur den Phönix um Nahkampf. Sie nimmt dem Vogel sogar noch zwei Lebenspunkt!


Den einen letzten Lebenspunkt des Streitwagens wollte ich noch sinnvoll opfern und so wagte ich gleich einen Angriff auf die Speerschleuder... und der Wagen war so sauer, dass er die 10 würfelte! Das war wichtig! Der Ghorgor wählte den Kampf mit dem Umlenkeradler und der Rest rückte geschlossen vor.
Die Magiephase mit den gebundenen Zaubern war wieder Mist. Irgendwas kam durch, aber es machte keinen Unterscheid.
Für mich war der Nahkampf wichtig und der Streitwagen konnte die Speerschleuder ausschalten und gleich in die plänkelnden Bogenschützen überrennen.
Der Ghorgor tötete den Adler und postierte sich neu. Hier waren die neuen Rasereiregeln gut, denn sonst hätte das Monster vorlaufen müssen, so bestand er den MW Test und konnte sich drehen.
Die Bestie konnte den Phönix natürlich nicht noch länger ärgern und wurde vernichtet.


Jetzt fehlen leider ein paar Bilder, aber ich berichte mal. Heiner stellte die Reiter in einer Linie vor meine ganze Armee. Also vor die Minotauren bis hin zu der Goreinheit. Dadurch konnte er die Speerträger recht problemlos vorziehen, um freies Feld zum Zaubern auf meinen Ghorgor zu haben. Die Löwen trauten sich nicht frontal anzugreifen und liefen drum herum.
Und der Phönix flog über die Goreinheit und grillte eine ganze Menge...
Durch Magie und Beschuss verlor der Ghorgor 4 Lebenspunkte.
Gut lief es bei mir wieder beim Streitwagen. Denn dieser konnte alle Bogenschützen umbringen und stellte sich so, dass er die nächste Speerschleuder bedrohte.

In meiner Runde griff alles die Umlenkerreiter an. Ziel war es, dass die Goreinheit weit überrannte, denn so würde ich in die Flanke der Speerträger kommen!
Der Ghorgor hatte mit nur noch zwei Lebenspunkten Angst vor den Löwen und rannte in Richtung der Bogenschützen, um eventuell noch hier etwas Schaden zu machen. Und der Streitwagen krachte in die nächste Speerschleuder.
Jetzt endlich in der dritten Runde erschien meine Gor-Hinterhaltstrupp und bedrohte gleich die dritte Speerschleuder.
Über die Magiephase reden wir lieber nicht...
Dafür hatte ich das erste mal eine Schussphase! Die Gor holten ihre Wurfwaffen raus und schafften es der Speerschleuder alle Lebenspunkte abzunehmen. Das machte wohl den Bogenschützen so viel Angst, dass diese flohen. Aber leider nicht vom Spielfeld.
Im Nahkampf wurden die Hochelfenreiter geschlagen, doch das Überrennen in die Speerträger klappte nicht... Dafür wurde eine Menge umformiert.
Die Reise meines Streitwagens endete an dieser Stelle leider. Er machte nur wenig Aufpralltreffer und der Schaden wurde durch die Token auch noch geheilt und verlor dann auch noch seinen letzten Lebenspunkt... aber insgesamt war ich mit ihm zu frieden.

Die Hochelfen spielten ihr Versteckspiel weiter... die Silberhelme näherten sich meiner Flanke. Der Phönix fand es lustig, wieder über die Gor zu fliegen und auch die Löwen schlichen sich von rechts an meine Gor heran... dazu kam, dass in den letzten plänkelnden Bogenschützen nur zwei Helden standen, die ich wohl ohne Magie und Beschuss nie kriegen würde.
Die Magiephase war wieder sehr fies. Feuerball auf die Gor kam durch und am Schlimmsten war ein Bewegungszauber auf die Speerträger, denn diese konnten nun über meine Goreinheit fliegen und zur Seite weg, sodass ich Überflugschaden bekam und die Einheit mir in der Flanke hing...
In der Schussphase musste dann auch noch der Ghorgor dran glaube. Die Speerschleuder schoss ihn ab.


Das verlief alles nicht so, wie ich es wollte, aber ich konnte ja jetzt etwas daran ändern. Mein einer Minotauruslord entdeckte eine Lücke, die er nutzte, um den Phönix anzugreifen. Der Reißkeilerstreitwagen griff die Speerschleuder an. Die anderen Truppen stellten sich um. Dabei war der einzelne Reißkeiler am Wertvollsten, denn der machte es diesen nervigen Hochelfenadlern gleich und stellte sich zum Umlenken einfach vor die Silberhelme.
In der Magiephase brachte ich eine Zusatzattacke für meinen Minotauruslord durch! Yeah!
Und in der Schussphase warf ich ein paar Bogenschützen tot.


Die Nahkampfphase war wieder wichtig und da kam der große Moment meines Todesbullen, denn er tötete den Phönix. Dazu kam, dass Heiner die 3+ zum Wiederbeleben nicht schaffte und ich direkt in die Löwen vorlief!
Der Reißkeilerstreitwagen machte kurzen Prozess mit der Speerschleuder und überrannte in die Bogenschützen.


Jetzt sah es gar nicht so schlecht aus für die Tiermenschen. Doch die Hochelfen waren am Zug. Der Held zog sich aus den Speerträgern zurück und wurde nun auch in dem Plänklertrupp geparkt. Die Silberhelme griffen den Reißkeiler an.
In der Magiephase wurden die Hinterhalt Gor gebraten und liefen vom Spielfeld...
Die Nahkampfphase war sehr wechselhaft. Der Reißkeiler war sehr cool, denn er hielt den Angriff aus. Allerdings versagte mein Reißkeilerstreitwagen kläglich... nach vielen schlechten Würfeln sah ich mich plötzlich auf der Flucht wieder, aber konnte entkommen.
Den Löwen erging es gegen meinen Todesbullen sehr schlecht. Sie verloren den Nahkampf und wurden überrannt!


Der zweite Todesbulle wollte nun endlich auch zeigen, was er so drauf hat und rannte frontal in die Speerträger rein! Dies restlichen Minotauren waren einfach zu groß als Trupp und hielten weiter das Missionsziel. Auch die Gor zog ich weiter zurück. Dagegen lief mein anderer Minolord zu dem Heldentrupp, um ihnen zu zeigen, wie Nahkampf geht.
Der Reißkeilerstreitwagen sammelte sich.
Die Magiephase war wie immer... irgendwas kam durch, aber änderte nichts am Geschehen...
Der Minotaurus um Nahkampf änderte dagegen eine ganze Menge, denn die Speerträger fielen reihenweise um. Aber die Einheit hielt stand.


Die Hochelfen waren am Zug und die Silberhelme, die sich vorher noch dem Reißkeiler entledigen konnten, griffen den Streitwagen von der Seite an. Die Helden hatten alle keine Lust auf Nahkampf und liefen um den Todesbullen herum.
Magie und Beschuss nahm mir weitere Gor aus dem Trupp.
Im Nahkampf wurde mein Streitwagen getötet und mein Held schnetzelte sich weiter durch die Hochelfen.


Nun war meine letzte Runde angebrochen. Die Gor hatten Angst die Silberhelme anzugreifen und womöglich durch irgendwelches Pech noch das Missionsziel zu verlieren. Also zog ich mich zurück. Meinen Minotauruslord nutzte ich als Umlenker. Ok, ein etwas teurer Umlenker, aber er ist cool und will den Nahkampf! Ich glaube, der Speerheld hätte nochmal wild in meinen Gor gewütet und so stellte ich ihm einen würdigen Gegner in den Weg.
Mein anderer Bulle machte es nochmal spannend und lies ein paar Speerträger am Leben...


Die letzte Runde der Hochelfen brach an und es wurde nochmal spannend! Der Held mit dem Speer griff meinen Minotaurus an. Die Silberhelme trauten sich nicht. Stattdessen sollte es Magie und Beschuss richten.
Doch sowohl Magie als auch Beschuss konnten den Gortrupp nicht unter 25% bringen.
Im Nahkampf wurden nun endlich alle Speerträger vernichtet. Und im Kampf zwischen dem Bullen und dem Hochelfenhelden war zu viel Magie im Spiel... der Tokenzauber rettete den Helden und ich musste sogar noch einen MW-Test machen, doch den bestand ich locker. Und das Spiel endete.


Am Ende lag ich nach Siegespunkten knapp vorne. Dazu kam das Missionsziel, so dass ich mit ca. 14:6 gewann! Das Spiel war wieder mal cool. Ich habe einiges lernen können. Ich hoffe, dass ich das meiste aus der Erinnerung richtig wieder gegeben habe. Heiner kann gerne ergänzen.

Gefehlt hat mir tatsächlich etwas magische Unterstützung. Ohne Geschosszauber kann man kleine Einheiten vom Gegner gar nicht angehen und wird gerne mal umgelenkt.
Leider konnte ich den Mino-Trupp gar nicht in Aktion erleben. Ich hatte sie mit Handwaffe Schild ausgerüstet, ... ja, aber ohne Feindberührung hätte ich sie auch nackt stellen können. ;-) Müssen wohl noch öfters mal ran...

Heiners Kritik zum magischen Hochelfenspeer kann ich nun etwas mehr verstehen. Der ist tatsächlich sehr stark, aber trifft bei W6 Charakteren auch mal auf seine Grenzen.

Insgesamt war die Mission mit zwei Todesbullen erfolgreich! Freue mich auf weitere Spiele!